2003 - Bulgarien

TEIL 1 - Zwischen Sofia, Burgas und Varna
zu Teil 2

Samstag, 01.11.2003
Es ist geschafft - mein neuer Aufenthaltsort ist die Hauptstadt Bulgariens, Sofia. Der Weg war lang und vor allem der Grenzübertritt eine eigene Geschichte, doch nach nur 30 Stunden waren die knapp 600 km überwunden.
Dank der letzten Überarbeitungen des Showtrucks, kann ich nun auch bei sehr niedrigen Temperaturen ohne Wollmantel und Filzstiefel die Fahrt überstehen. Die Werkstatt hatte dieses Mal nicht zu viel versprochen.



Sehr hilfreich waren auch die gut ausgebauten Straßen, auf denen ich dem Wagen die ihm mögliche Höchstgeschwindigkeit entlocken konnte.
Zwar sind auch die hiesigen Berge nur im niedrigsten Gang zu erklimmen und sogar die bei uns ausran-gierten W50 - LKW hatten häufig kein Problem mit dem Überholen, doch wenn der Kronotex - Truck rollt, gibt es kein Halten mehr.



Natürlich ist man gegen die Grenzbeamten und vor allem den Zoll machtlos… Als wir in die Türkei einfuhren, war es die größte Herausforderung den Beamten verständlich zu machen, dass es sich bei meinem Gefährt um einen Caravan und nicht um einen großen Truck handelt. Die iranischen Grenzer hatten mich freundlicherweise an der langen Lkw-Schlange vorbeigelotst und mich in die kurze Warteschlange bei den Caravans geführt.



Nun war es umgekehrt - ich stand in der Abfertigung für Trucks, doch schickte man mich, nachdem ich fast alle nötigen Stempel erkämpft hatte, zum Eingang für Busse und Pkw und das Spiel mit den Stempeln begann von Neuem. Dort fiel, als ich gegen 2.00 Uhr an der Reihe war, das Computersystem aus.
Die Zeit versuchte ich mit etwas Schlaf zu überbrücken, doch klopfte alle 15 min jemand an mein Fenster, um mitzuteilen, dass das Problem noch nicht behoben wäre.
Als dann auch dieses überstanden war, erschienen die 320 km bis Sofia als eine der leichteren Übungen unserer Tour und überraschender Weise war es dann auch so.





Die Stadt mit ihren etwa 1,5 Millionen Einwohnern ist nahezu niedlich und der Verkehr dementsprechend angenehm. Schnell war der Aufenthalt während unserer Kronotex-Welt-Tournee organisiert und erste Geschäfte für den auch hier sich durchsetzenden Laminatfußboden gefunden.
Da für die Pomotionstätigkeiten landesübliche Genehmigungen erforderlich sind, kann ich einen kurzen Heimatbesuch zum Nachfüllen der Promotion-materialien und zum Laden auch meiner Batterien unternehmen.




TEIL 2 - Zwischen Sofia, Burgas und Varnazurück zu Teil 1zu Teil 3

Mittwoch,12.11.2003
Der zweite Anlauf für unseren Promotionsaufenthalt in Bulgarien hat diesen Montag begonnen und schon ist das Land von Ost nach West durchquert. Durch die bisherigen Etappen ist es ungewohnt, nach "nur" 500 km von Landesgrenze zu Landesgrenze fahren zu können, doch liegt dazwischen der manchmal für den Kronotex-Promotion-Truck unüberwindlich scheinende Balkan.



Im Anschluss an die Reorganisation in der Heimat Heiligengrabe, ging es hier gleich wieder mit frischer Kraft und Ausdauer zum Zoll. Dieser erlaubte nur einen Aufenthalt von 5 Tagen im Land. Darum folgten nach erfolgreichem Kampf mit der Bürokratie die weiteren Geschehnisse Schlag auf Schlag. Folgend auf einen Tag mit potentiellen Konsumenten unseres Laminats in Sofia, sah uns am nächsten, die auf-gehende Sonne in Richtung Burgas fahren. Auf dem Weg wurde die viertgrößte Stadt Bulgariens - Plovdiv - tangiert und schon am frühen Nachmittag war Burgas der Schauplatz unserer Aktion.





Der dortige Kunde hatte es geschafft einen der beleb-testen Plätze im Zentrum der Stadt für uns zu organi-sieren. Den Weg dorthin bekamen wir von einer Polizeieskorte gebahnt, diese holte uns von der Stadtgrenze ab und geleitete uns bis ins Herz der wunderschönen Hafenstadt Burgas am Schwarzen Meer.





Trotz der bitteren Kälte konnten wir zusammen mit dem örtlichen Kronotex-Händler viele Gespräche führen, die hoffentlich in der nächsten Zukunft den Absatz steigern helfen werden. Nach erfolgreicher Arbeit führte uns dann die Küstentrasse über die letzten Ausläufer des Balkan nach Varna. Hier wird schon seit einigen Tagen im Radio für den morgigen Promotionsauftritt geworben, so dass wir uns einer nicht langweilig werdenden Zeit sicher sein können.




TEIL 3 - Varna zurück zu Teil 2

Sonntag, 16.11.2003
Die Aufenthaltsgenehmigung, die der bulgarische Zoll erteilt hat, ist bereits um einen Tag überschritten, doch machten Kupplung und Motor eine Weiterfahrt nach Rumänien unmöglich. Schon wurde mit dem zustän-digen Grenzbeamten dieser Sachverhalt auf vertrau-ensvoller Basis gelöst und auch das Promotionsmobil wird morgen früh wieder einsatzbereit sein.



Zusammen mit dem örtlichen Ansprechpartner für Kronotex-Laminatfußboden führten wir am Freitag in der Fußgängerzone von Varna viele Gespräche mit Kunden. Das Händlerteam schloss Verträge über mehrere hundert Quadratmeter Laminat ab und die noch zu liefernde Ware wurde sofort bar bezahlt. Diese unkomplizierte und schnelle Wirkung unserer Promotion hatte ich bisher nur im Iran erleben dürfen.





Innerhalb der letzten Jahre entwickelte sich in Bulgarien die Nachfrage sehr positiv für diese Art der Fußbodengestaltung. Durch ein breites Angebot an verschiedensten Dekoren und Stärken, das für jeden Geschmack und Nutzungsgrad etwas zu bieten hat, kommt man an Kronotex nicht vorbei.
Anfängliche Zweifel bezüglich der Einsetzbarkeit und vor allem der Widerstandsfähigkeit unserer Produkte, konnten wir durch viel Überzeugungsarbeit zerstreuen. Kunden, die einst auf falsche Versprechen unserer Mitbewerber hereingefallen waren, machen für uns heute die effektivste Werbung.
So schweigt der Promoter, wenn ein Konsument vorbeikommt und von seinen eigenen Erfahrungen berichtet und unsere Aufgabe reduziert sich auf das Ausfüllen des Kaufvertrages.





Einziger Wermutstropfen ist die Jahreszeit, die uns begleitet. Während der Sommerzeit hätte man ein Mehrfaches an potentiellen Interessenten erreichen können, denn dann wächst das heute etwas verschlafen wirkende Varna zur pulsierendsten Urlaubermetropole Bulgariens.
Dank des Schwarzen Meeres sind die Temperaturen jedoch relativ mild und das durch den Truck geschenkte Wochenende konnte zum Angeln auf dem durch die Sonne glitzernden Meer genutzt werden.





zurück zu Teil 3

 
    Buga Potsdam
    Filmpark Babelsberg
    Kronotex Fussboden
    Russland
    China
 

 

  Indien
      Iran


Übersichtskarte der Tour
durch Asien und Europa
    Türkei
  Bulgarien
  Rumänien
  Serbien
  Ungarn
  Abschlussbericht
  Wahlkampf in Brandenburg
      Oberlinhaus Potsdam
      Kinderfest Potsdam Drewitz
     
© 2006 P&E Littmann