2003 - Iran

TEIL 1 - Vorbereitungen in Teheran
zu Teil 2

Dienstag, 19. August 2003
Willkommen in der islamischen Republik Iran - auf der Kronotex-Welt-Promotion-Tour ist das nächste Land dabei seinen Gast auf den Weg zu bringen.
Seit drei Jahren exportieren wir auch hierher unsere Laminat und OSB-Produkte. In dieser Zeit hat sich ein sehr gut ausgebautes und straff organisiertes Ver-triebsnetz entwickelt. Nicht nur in den großen Zentren, auch in den Provinzen können sich die mehr als 60 Millionen Einwohner (jährliches Wachstum 3,5 %) mit den neuen Möglichkeiten der Raumge-staltung, nicht nur vertraut machen. Dies vereinfacht die Arbeit, denn baut es sich leichter auf gegebene Strukturen auf, anders als oftmals in Indien, wo wir eine Weltneuheit präsentierten.



In den vergangenen Wochen überquerte der Truck auf einem Containerschiff den Arabischen Ozean von Bombay nach Bandar-é Abbas und wartet nun auf den offiziellen Start. Natürlich muss einmal mehr die Zollfrage geklärt werden, doch ist dieses eine über-schaubare und vertraute Herausforderung, für das mittlerweile eingespielte Team.



Die Vorbereitungen auf diese, doch sehr verschiedene Kultur waren sehr intensiv, doch selbst das Klima bereitet keine Umstellungsschwierigkeiten, denn die hiesigen Temperaturen gleichen denen unserer Heimat, zumindest während der letzten Wochen. So steht unsere Unternehmung unter einem guten Stern! Salam aleikom.zurück zu Teil 1zu Teil 2



Donnerstag, 21.August 2003
Die Lösung unseres Zollkonfliktes ist greifbar. Letzte Unstimmigkeiten betreffen die Feststellung des Wertes unseres Trucks, für welchen eine Sicherheit hinterlegt werden muss. Da der von der Regierungsbehörde festgestellte Wert so astronomisch hoch ist, versuchte ich den Wagen zu diesem Preis an die Staatsdiener zu verkaufen, doch da spielten sie nicht mehr mit. Heute befindet der zuständige Minister über unseren Fall und dann könnte es endlich losgehen. Unglücklicherweise steht jedoch davor das hiesige Wochenende, denn Donnerstag ist Samstag und Freitag ist Sonntag.



Meine Hemmungen im Umgang mit den Einhei-mischen schwinden mehr und mehr. Bei Beachtung gewisser Grundprinzipien kann man sich ansonsten völlig frei bewegen. Selbst die ehemalige Beschrän-kung, dass auch Männer sich im Hochsommer mit langarmigen Hemden zu bekleiden haben ist seit kurzem aufgehoben, nur die Frauen müssen noch immer schwitzen… Sehr erfrischend ist die Hilfsbereit-schaft und das rege Interesse, sich über die jeweils vorhandenen Fragen und Probleme gegenseitig auszutauschen.



Der Anteil der Muslime in der Bevölkerung beträgt 97 Prozent, so dass es wenig verwundert an jeder Ecke ein Gebetshaus vorzufinden. Die Moscheen sind prächtig ausgestattet und zu jeder Tageszeit findet man wie in Trance vertiefte Männer, die sich später gern in ein Gespräch verwickeln lassen. Erwartete und in anderen Ländern erlebte Bekehrungsversuche bleiben hierbei jedoch aus. Die Redewendung zur Verabschiedung ist immer die gleiche - "Khoda hafez" Gott behüte Dich!


TEIL 2 - Start in Bandar Abbas / Shirazzurück zu Teil 1zu Teil 3

Dienstag, 26.08.2003
Es ist etwas geschehen! Alle großen Hemmnisse sind aus dem Weg geräumt und nun liegt das Weitere in unseren Händen.

Nach 90 Minuten Flug wurde der Flughafen von Bandar Abbas erreicht. Der Empfang durch unseren iranischen Zollspezialisten wurde in der hier üblichen Art bereitet - unglaublich freundlich, offen, zuversicht-lich - einfach gastfreundlich. Schon bald starteten die üblichen Behördengänge, die mit dem heutigen Tag ihren Abschluss fanden. Die Agentur hatte an diesem Tag allein fünf Mitarbeiter für den Kronotex-Fall abge-stellt, damit es dieses Mal auch mit Sicherheit zur Auslösung des Showtruck kommen konnte.



Nachdem die Tinte des letzten Stempels getrocknet war, ging es auch schon daran, mein Gefährt vom Container zu heben. Die erste Hebevorrichtung versagte kläglich, nach ewig dauernder Suche gelang jedoch die Überredung einer professionelleren Kranbesatzung, die uns ein Stück weiter brachte.



Natürlich war die Batterie entladen, dieses war kalku-liert und schnell ein großer amerikanischer Truck herbeigeholt, der den nötigen Schwung zum Start verschaffte.



Als die endlose Warteschlange von Transportern und die akribische Durchsuchung der Zollbeamten ("Führen Sie Bier, Wein oder andere alkoholische Getränke mit sich?" Antwort: "Nein - aber ich würde sonst was drum geben…") überstanden war, ging es auf die ersten Kilometer iranischer Strasse. Nur kurz währte das Glück der freien Fahrt, denn obwohl Iran zu den erdölreichsten Ländern gehört, sind Tankstellen dünn gesät.

Dank der Hilfsbereitschaft eines Truckerkollegen, der uns über den größten Durst half, schafften wir weitere Hundert Meter Strecke, bis der verstopfte Dieselfilter den Hahn zumachte. Mitten in der Nacht auf dem Gelände der Werkstatt angekommen, waren wir trotz der noch immer unangenehmen Hitze und der hinzukommenden Luftfeuchtigkeit, in euphorischer Stimmung, denn die härteste Hürde ist überwunden… Khoda hafez!zurück zu Teil 2zu Teil 3



Samstag, 30.08.2003
Um es kurz zu machen - wir sind seit gestern in Shiraz, einer der schönsten Städte Irans angekommen. Als wir gegen Mitternacht, nach 13 Stunden Fahrt eintra-fen, waren noch immer die Grünanlagen im Stadtzent-rum dicht bevölkert von jungen Menschen, die Picknick machten, Wasserpfeife rauchten oder einfach nur ihren Tee tranken.

Die Fahrt hierher ging über eine gut ausgebaute Stra-
ße und auch das Verhalten im Straßenverkehr, verlief den Umständen entsprechend regelgerecht, nur beim Eintauchen in den Großstadtverkehr von Shiraz musste wieder auf südländische Fahrweise umge-stellt werden.

Unser Aufbruch hatte sich aus verschiedenen Gründen verzögert, so findet man in Bandar Abbas kaum eine Werkstatt, die sich mit jedem Problem auseinandersetzt, so dass viele Hinterhöfe und noch mehr kleine Läden aufgesucht werden mussten, um immer neue Ersatzteile zu kaufen. Auch dauert alles seine Zeit, was nachzuvollziehen ist, denn bei mehr als 50°C Lufttemperatur und einer Luftfeuchtigkeit, die einen immer wieder die Brillengläser beschlagen lässt, bewegt man sich automatisch langsamer.


TEIL 3 - Promotion in Shirazzurück zu Teil 2zu Teil 4

I
n Sibirien bei über 40°C unter Null sahen wir die Leute in Pelzmäntel eingehüllt, hier hingegen ist kaum ein Schutz möglich, da heißt es nur noch schwitzen. Unglaubliche 6 Liter Wasser und dazu noch eine Wassermelone schafften den Flüssigkeitsausgleich.





Gut 600 Kilometer weiter nördlich kann man endlich wieder frei atmen, am Abend ist Strickjackenwetter und auch das kalte Wasser aus der Stadtleitung hat wieder erfrischende Wirkung, so dass wir heute Morgen munter unseren ersten Promotionstermin ansteuern konnten.



Der Kronotex-Laminat-Handel ist hier in den festen Händen von 7 Brüdern.
Es gibt zahlreiche Geschäfte, die den üblichen Fuß-
bodenbelag (persische Teppiche) immer mehr ins Hinterzimmer verlagern und dafür unser Produkt in den Vordergrund stellen. Morgen noch werden wir die "Click2Click 2003 Tour" in weiteren Geschäften fort-setzen und hoffentlich in der Siesta dazu kommen,
die mehr als 2500 Jahre alten Kulturstätten zu besichtigen. "Insha Allah!" (So Gott will…)zurück zu Teil 3zu Teil 4



Donnerstag, 04.09.2003
Noch nie war unsere Welt-Promotions-Tour so gut organisiert wie hier im Iran. Ebenso war der Markt der bisherigen Länder in keinster Weise so aufgeschlos-sen gegenüber unseren Kronotex-Produkten.



Zum einen liegt dies daran, dass hier gerade deut-sche Produkte einen hohen Stellenwert besitzen, zum anderen bietet Kronotex mit seiner Bandbreite und der nicht nur versprochenen Qualität, ein Angebot, wel-ches nur schwer abzulehnen ist …



Die späte Mittagszeit nutzten wir für einen Ausflug zum ehemaligen Königssitz. Voller Begeisterung zeigte mir mein Begleiter zu welchen enormen Leistungen sein Volk schon hunderte Jahre vor Christi Geburt im Stande gewesen ist.




TEIL 4 - Von Esfahan nach Teheranzurück zu Teil 3zu Teil 5



Nach zwei Tagen sah uns die glühende Sonne schon wieder auf der bergigen Straße, die uns nach 500 Kilometern Steppe ins schöne Esfahan führte. Noch am Abend hatten wir die ersten Kundenkontakte.



Den folgenden Tag fuhren wir verschiedene Filialen
an und beschlossen den Tag an einem der vielen Picknickplätze.



Der nächste Morgen hielt noch eine letzte zu besu-chende Repräsentanz bereit, von welcher wir direkt in Richtung Teheran aufbrachen.



Die Strecke war gut befahrbar, doch gab es mehrfache Harmoniestörungen zwischen Mensch und Maschine. Trotzdem erreichten wir Teheran und schon heute hat der Trailer seinen ersten Auftritt, während die Zugma-schine in einer Werkstatt verarztet wird - "Khoda hafez".

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Dienstag, 09.09.2003
Würden wir uns allen unsere Repräsentanzen mit der gebührenden Aufmerksamkeit widmen, so könnte der Showtruck noch Schnee über den Bergen von Teheran sehen. Während des Tages steht der Truck vor einem der vielen Kronotexgeschäfte der Stadt, um dann nach Einbruch der Dunkelheit sich den Menschen an den Picknickplätzen zu präsentieren, diese sind einfach zu finden, denn überall wo am Tage Grün zu sehen ist, wird am Abend ein Teppich ausgebreitet werden, welcher der jeweiligen Familie das Esszimmer unter freiem Himmel bereitet.





Unsere Promotionsaktionen finden hier den gleichen positiven Zuspruch der potentiellen Kundschaft, wie auch schon in den bisher aufgesuchten Städten. Allerdings können wir in der Hauptstadt noch mit anderen Mitteln arbeiten, deren Einsatz in den Provinzen unmöglich war. So befindet sich nun in unserem Showraum ein Computer. Auf dem Monitor können die Interessenten ständig unseren Werbefilm und die Verlegeanleitung für das Laminat verfolgen.




TEIL 5 - Promotions in Teheran und Maschadzurück zu Teil 4zu Teil 6

Obwohl hier - wie schon in Indien - das Laminat meist inklusive Installation verkauft wird, trifft gerade auch dieses auf großes Interesse.
Auch die Möglichkeit Musik abspielen zu dürfen, verstärkt unsere Anziehungskraft auf die vorbei strömenden Passanten und so manch einer holte
sich unverhoffte Inspiration für die Umgestaltung des eigenen Heimes und wechselte vom Teppichboden
zu der von uns offerierten Neuerung.





Nur noch wenige Tage wird der Zwischenstopp auf der Kronotex Clic2Clic Tour 2003 durch den Iran wären, bis es heißt, gen Osten aufzubrechen und den alten Wallfahrtsort Maschad anzusteuern. Danach wird es über die Berge am Kaspischen Meer entlang in Richtung Tabriz gehen, um von dort die Grenze in die Türkei zu überqueren.zurück zu Teil 5zu Teil 6



Dienstag, 16.09.2003
Während der Prozedur zur Verlängerung meines Visums in Teheran, für den weiteren Aufenthalt in der Islamischen Republik Iran traf ich auf einen Iraker und eine Afghanin. Beide hatten erleben dürfen, was mir noch bevor stand - den Besuch Maschads. Dieser Ort ist die letzte Ruhestätte für den achten Imam, der jährlich über 12 Millionen Muslime aus der ganzen Welt anzieht.



Sie schilderten mir mit unglaublicher Hingabe ihr Erleben. Bei der Verabschiedung von beiden berichteten sie mir von vielen Christen und auch Heiden, die bei dem Besuch dieser heiligen Stätte zum Islam konvertierten. Nun - auch nach zweimali-gem Besuch des "Heiligen Schrein" konnte ich ihnen den Gefallen des Glaubensübertrittes nicht machen, doch muss ich eingestehen, bei meinem Aufenthalt, so nah an diesem Heiligtum, war ich tief ergriffen …



Mit mir durfte dieses auch eine Delegation unseres Werkes aus Heiligengrabe erleben. Der Geschäftstermin in der Hauptstadt wurde gleich zu einer Begleitung unserer "Click2Click" Welt-Tour 2003 genutzt. Auch der Besuch aus der Heimat konnte sich von der warmherzigen Gastfreundschaft der Iraner überzeugen.zurück zu Teil 5zu Teil 6



Nicht nur in diesem Punkt konnten wir schöne Momen-te erleben, auch in der eigentlichen Bestimmung unserer Aktion, der weiteren Verbreitung der Kronotex Produkte, hatte der Aufenthalt in Maschad sein Highlight. Die Gäste konnten während jeder Promotion im Teppichland Nummer Eins ein Interesse spüren, welches von ihnen im Vorhinein undenkbar war.



So entstand die Idee einen Laminatboden zu produ-zieren, welcher die Musterung eines hier sehr verbrei-teten Teppichs hat. Mit Sicherheit würde dieses den Technikern im Werk einiges Kopfzerbrechen bereiten, doch scheint nach dem hier und in der ganzen Welt erlebten Zuspruch nichts mehr unmöglich!




TEIL 6 - Zwischen Maschad, Gangor, Raschtzurück zu Teil 5zu Teil 7

Freitag, 19.09.2003
Den Wallfahrtsort Maschad verließ das Promotion-team im frühen Morgennebel. Lang war die vor uns liegende Strecke und schon am Nachmittag sollte unser Händler die ihm zugesicherte Unterstützung einer Werbeaktion haben. Gonbad-e Kavus hieß der Ort, lag kurz vor dem Kaspischem Meer und die Straße dorthin führte uns durch einen dichten Dschungel,
der das Meer fast einzuschließen schien.





Gegen Mitternacht wechselten wir in das nur 100 km entfernte Gangor, um am nächsten Morgen für die nächste geplante Aktion bereit zu sein.



Da es sich dabei um einen Donnerstag handelte, an welchem hier gegen Mittag die Geschäfte schließen, lud unser Kunde zum Picknick im Dschungel. Auf einer traditionellen Holzkonstruktion wurde das erquickende Mahl bereitet. Die Hauptspeise dabei ist immer die Melone in jedweder Art. Dazu reicht man Frischkäse, Thunfisch und natürlich Lawasch oder Barbarie, welches die meist verbreiteten Brotsorten sind, dass es sich dabei um jeweils hellen Brotteig handelt, muss nicht hinzugefügt werden, denn unser deutsches Brot ist genauso wie das Bier einzigartig auf der Welt.





Schwer fiel der Abschied von diesem Ort der Stille, auch die Familie unseres Händlers bat um eine Verlängerung des Aufenthaltes, doch ist der Zeitplan der Kronotex Welt Tournee eng, denn es gilt nicht nur noch andere Städte des Iran zu besuchen, sondern noch in vielen anderen Ländern schlummernde
Märkte aufzuwecken.zurück zu Teil 6zu Teil 7



Sonntag, 21.09.2003
Eine sternklare, doch noch laue Spätsommernacht bereitete uns die richtige Atmosphäre als der Kronotex Showtruck den Strand von Babol am Kaspischen Meer zum späten Abend erreichte.



Die Strandanlage war gut besucht von jungen, potentiellen Kunden und so erreichten wir auch noch zu sehr später Stunde viel Aufmerksamkeit, bis unsere Müdigkeit den Weg ins Bett erzwang. Uns - dies bedeutete meine iranische Unterstützung aus Teheran sowie ein junges Ehepaar, welches die Ablösung für meinen Mitstreiter darstellen sollte.



Der nächste Tag begann mit Regen, der auch nicht mehr aufzuhören scheint. Es war anfangs sehr schön, nach 5 trockenen Wochen, Regen vom Himmel fallen zu sehen, welcher die Luft reinigte und auffrischte. Nach 2 Tagen ist es jedoch des Guten genug, denn vertreibt der Regen unsere Interessenten. Dadurch fiel der zweite Promotionsauftritt buchstäblich ins Wasser und auch die Fahrt nach Rasht wurde eher zu einer Seefahrt, doch wurden die in Indien erfahrenen Ausmaße des Regens nicht erreicht.


TEIL 7 - Zwischen Rascht, Ardabil und Tabrizzurück zu Teil 6

In Rascht angekommen lernte ich den hier aktiven Kronotex Händler kennen. Endlich war es möglich sich wieder richtig zu unterhalten, denn im Iran Menschen mit Fremdsprachenkenntnissen zu treffen, ist Glücksache und auch mit meiner hilfreichen Begleitung komme ich im Gespräch nicht über das Wetter hinaus.



So besuchte ich einige zufriedene Kunden. Beim Empfang begrüßte man mich mit einem "Grüß Gott!", die Familie hatte 10 Jahre in Österreich verbracht. Nur das Heimweh führte sie zurück in den Iran und auch ich begann sehnsüchtig an die Heimat zu denken. Doch liegen noch immer einige Herausforderungen vor mir, um auch meine Batterien in vertrauter Gesellschaft aufladen zu können.zurück zu Teil 7



Mittwoch, 24.09.2003
Khoda Hafez Iran! Entgegen eigener Erwartung wurde mein Terminplan eingehalten - heute Nacht überschritt ich die Grenze zur Türkei.



Letzte Station war unser Händler für Ardabil und Tabriz. Anfänglich war ich etwas skeptisch, da gerade Tabriz ein Hort der Teppichproduktion ist.
Doch während des Aufenthaltes konnten wir das letzte Mal unsere Eingespieltheit vorführen und einen gro-
ßen Zuspruch erkämpfen. Etwas Wehmut begleitete die letzten Kilometer iranischen Weges, denn kann man schon jetzt sagen, dass die Tour durch den Iran, die wohl erfolgreichste in kommerzieller Hinsicht unserer bisherigen Etappen war. Nicht nur darin ist das Herausragende dieser Tour zu sehen, denn auch die menschlichen Begegnungen waren von nicht erwarteter Offenheit und selbstverständlich ist die Gastfreundschaft einzigartig auf der Welt.



Der leiderprobte Showtruck hat es uns auch diesmal wieder gezeigt. Gut 5.000 km iranischer Straße von Wüste über Steppe durch Gebirgslandschaften bis zum Dschungel konnten ihm kaum etwas anhaben. Auch war seine Unterhaltung extrem günstig, denn wo bekommt man schon 100 Liter Diesel für gerade 2 Euro zu kaufen?zurück zu Teil 7



Nur noch kurz ein Wort zum Grenzübertritt: letzten Endes ist es gelungen binnen 24 Stunden vom iranischen Grenzort Basergan in das 300 Kilometer entfernte Erzrum zu gelangen, doch machte die Fahrzeit nur 6 Stunden aus. Die restliche Zeit verbrachten wir mit dem Kennen lernen beider Zollsysteme, was aber nicht verstehen der Zollsysteme heißt. Auch der letzte von dutzenden Stempeln kam mir eher spanisch als logisch vor!



Es bleibt nur noch zu sagen "Merci cum Allah Iran!" und "Merhaba Turkey!" . . .





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